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Wie Bauherren durch Trocknung Folgeschäden am Bau vermeiden können und der Vorteil der technischen Trocknung!

Bei einem Hausbau gibt es mehrere Bauabschnitte. Doch kann der andere oftmals erst anfangen, wenn ein anderer abgeschlossen ist. Ein Beispiel ist das Putzen und Estrich legen. Erst nach der Trocknung von Putz und Estrich kann der nächste Arbeitsschritt anfangen. Doch wie lange die Trocknung dauert, kann nicht vorhergesagt werden. Viele Einflüsse spielen eine Rolle wie z.B. die Luftfeuchtigkeit. Meistens ist das Zeitfenster für die Trocknung aber sehr gering, weil es einen festen Einzugstermin gibt. Sollte der Bauherr zu früh weiterbauen, so kann es zu enormen Folgeschäden kommen wie z.B. Ablösung von Oberböden vom Estrich oder die Verformung des Parkets.

Der Bauherr hat zwei Möglichkeiten die Trocknung vorzunehmen. Über die natürliche Bauwerkstrocknung wird das Bauwerk durch ständigen Luftaustausch getrocknet. Durch Wärmezufuhr kann dies beschleunigt werden. Oberflächlich erzielt man eine schnelle Trocknung. Doch durch schwankende Wetterungseinflüsse kann können auch Schäden am Objekt entstehen. Ein Weiterarbeiten wäre nicht ratsam. Eine Trocknung kann außerdem nur am Tage durchgeführt, da in der Nacht die relative Luftfeuchtigkeit, durch die niedrigen Temperaturen, viel höher ist als am Tage. Dadurch kann so gut wie keine Feuchtigkeit an die Luft abgegeben werden.

Bei der technischen Trocknung wird Mithilfe von Kondensatoren ein frühjahrsähnliches Klima erzeugt. Die Raumfeuchtigkeit wird auf rund 45% relative Feuchte herabgesetzt. Das Bauwerk kann damit gleichmäßig trocknen, die Wärme bleibt im Gebäude und die Umwelt entlastet. Außerdem kann der Raum Tag und Nacht getrocknet werden. Schäden werden vermieden.

Wenn man 20 ºC kann 1 m³ Luft rund 17,2 g Wasserdampf aufnehmen, bei einer relativen Luftfeuchte von 100%. Bei einer technischen Trocknung kann die relative Luftfeuchte bei 40 % gehalten werden. Damit kann die Luft bei 20 ºC eine maximale Menge von 11,2 g/m³ aufnehmen. Eben diesen kann man einer natürlichen Trocknung nicht garantieren. Der Estrich und alle anderen Bauteile können schonend und gleichmäßig ihre Feuchtigkeit an die Luft abgeben. Ein feuchter Estrich kann bei einer hohen Luftfeuchte nicht schnell trocknen. Somit empfiehlt sicht die technische Trocknung, die sie sowohl Wand, Decke und Boden trocknet.

Lassen Sie sich doch von unserem Fachmann über die Estrich/Mauerwerktrocknung unverbindlich beraten. Sie erreichen uns unter 030 - 51 11 600.